Mareen Haferkamp

Sie hat eine besondere Motivation: Ihr Onkel leidet an der Bluterkrankheit ...
Plasma Service Europe 1400 x 1400 px Dortmund Spenderinterview Mareen Haferkamp

Mareen Haferkamp hat nun ihre 50. Spende bei uns im Plasma Service geleistet. Doch das waren nicht ihre einzigen Spenden, denn sie hat vorher auch schon in einem anderen Spendenzentrum Plasma gespendet.

Die Motivation, spenden zu gehen, hat sie durch ihren Onkel erhalten, dieser leidet nämlich unter einer Bluterkrankheit: „Es ist ein familiäres Thema, was auch immer mal wieder angesprochen wird.“. Visualisieren lässt sich das Ganze mit dem Bild von Dominosteinen. Fällt ein Stein um, dann wird das ganze Konstrukt in Bewegung gesetzt und so war es auch bei der Familie unserer Spenderin. Durch die Erkrankung des Onkels hatte sich die ganze Familie mit dem Thema der Bluterkrankheit und der damit verbundenen Behandlung durch Medikamenten aus Blutplasma befasst. Bei der Bluterkrankheit handelt es sich um eine Störung der Blutgerinnung, die durch das Fehlen eines Gerinnungsfaktors im Blut ausgelöst wird. Durch den Einsatz von Medikamenten können Betroffene allerdings weiterhin ein normales Leben führen. In Mareen Haferkamps Familie rückte das Thema der Plasmaspende somit näher in den Mittelpunkt, auch ihr Vater und ihre Cousine zeigen Einsatz und spenden Plasma – ihre Mutter würde auch gerne, darf aber aus gesundheitlichen Gründen nicht spenden.

Mareen Haferkamp hat Verständnis dafür, dass viele Leute die Plasmaspende nicht kennen, schließlich hat nicht jeder so einen familiären Bezug zu den Medikamenten, so wie sie es durch ihren Onkel hat. Dennoch ruft sie auch andere Menschen dazu auf, sich über die Plasmaspende zu informieren, denn „die Spende dauert nicht lange und die Zeit kann man sich auf jeden Fall nehmen.“ Sie betont außerdem, dass es einen auch selbst treffen könne, man weiß nie, ob man in Zukunft nicht auch auf Medikamente angewiesen sein könnte, die aus Plasma hergestellt werden.

Im Gespräch wird schnell deutlich, dass sich Mareen Haferkamp sehr wohl bei Plasma Service fühlt, besonders die praxisähnliche Atmosphäre bevorzugt sie gegenüber den Bluttransfusionszentralen der Kliniken, denn „das Team ist sehr nett, es wird viel gelacht und alle sind fröhlich. Die Kontrollen sind vollkommen in Ordnung und die Ärzte können sich viel mehr Zeit für die Spender nehmen.“ Mareen fühlt sich sehr geborgen und kann ohne Sorgen bei uns im Spendezentrum Plasma spenden.

Mareen Haferkamp hat durchgängig während der Corona Pandemie gespendet: „Ich habe keine Sorgen (vor Infektionsrisiken), ich möchte mich auch nicht wegen Corona verrückt machen.“ Im Gespräch mit ihr wird vor allem eines deutlich: trotz der Umstände möchte sie weiterhin Plasma spenden und den betroffenen Menschen helfen, die auf die Versorgung mit Medikamenten, die aus Plasma hergestellt werden, angewiesen sind – und davon erzählt sie mit einem besonders dicken Grinsen, das man trotz ihrer Maske sieht.

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