Krystyna Zimmer

„Man ist gefangen im eigenen Körper und kann nichts tun. Man ist auf jede Hilfe angewiesen.“
Plasma Service Europe 1400 x 1400 px Betroffene Krystyna Zimmer

Krystyna Zimmer bekam als Erwachsene die Diagnose Guillain-Barré-Syndrom.

Mit einem Kribbeln in ihren Beinen fing es an. „An einem Sonntag bin ich einfach im Badezimmer umgefallen, weil ich was heben wollte.“ Anfangs ging man von einem Bandscheibenvorfall aus, doch ein Arzt erkannte schnell den neurologischen Hintergrund ihrer Beschwerden.
Volle sechs Wochen war sie im Krankenhaus und kam dann im Rollstuhl direkt in die Frühreha, weil sie sich nicht
bewegen konnte – gar nicht. „Man ist gefangen im eigenen Körper und kann nichts tun. Man ist auf jede Hilfe angewiesen.“ Hier konnte sie durch Übungen mit den Therapeuten mobilisiert werden.

Nach vier Monaten konnte Krystyna Zimmer die Reha-Einrichtung auf Ihren eigenen Beinen verlassen. „Mit dem Stock bin ich rausgegangen, das war natürlich noch sehr kantig, sehr schwierig, aber es ging.“

Unterstützt wurde sie in dieser schweren Zeit besonders durch Familie und Freunde. Ihre Tochter stellte für sie den Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe her. Heute sind Krystyna und ihr Mann selbst Mitglieder dieser Selbsthilfegruppe und unterstützen nun andere Betroffene.
Durch ihre Erkrankung war Krystyna Zimmer einige Zeit auf Immunglobuline aus menschlichem Plasma angewiesen.
Sie ist froh über jeden Einzelnen, der Plasma spendet. „Dass es so viele gibt, die das machen... Super! Und ich finde es auch wichtig, dass sie wissen, wofür das ist.“

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