Häufige Fragen und Antworten

Plasma ist der flüssige Bestandteil des Blutes, der zu etwa 92-95 % aus Wasser und zu etwa 5-8 % aus Proteinen, Gerinnungsfaktoren, Mineralien, Hormonen, Vitaminen und Fetten besteht.

Nein, die Blutgruppe wird nicht bestimmt, da Medikamente aus Plasma blutgruppenunabhängig hergestellt werden.
Jeder Spender muss einen gültigen Personalausweis vorzeigen. Alternativ kann auch ein aktueller Reisepass mit einer Meldebescheinigung kombiniert werden. Wir freuen uns auf Sie!

Die eigentliche Plasmaspende dauert ca. 30 bis 55 Minuten. Bitte planen Sie insgesamt mindestens eine Stunde ein.

Während der Plasmaspende, auch Plasmapherese genannt, wird Vollblut aus der Spendervene entnommen. Mit Hilfe einer Zentrifuge wird das Plasma von den festen Bestandteilen getrennt und in einem Behälter gesammelt. Die Blutkörperchen und Blutplättchen erhält der Spender zurück. Dieser Zyklus wird innerhalb von 30 bis 55 Minuten mehrfach wiederholt.
Durch die Rückgabe der zellulären Blutbestandteile (Blutkörperchen und Thrombozyten) ist die Plasmaspende gut verträglich und kann bis zu 60-mal im Jahr wiederholt werden. Die Spendehäufigkeit ist abhängig von Ihrer individuellen Konstituion.

Das Anti-HBs-Plasma ist mit Antikörpern nach einer Hepatitis B-Immunisierung angereichert, d.h. der Spender wurde im Vorfeld gegen Hepatitis B geimpft. Dieses Plasma wird verwendet, um ungeimpfte Personen nach Kontakt mit dem Hepatitis B-Virus zu schützen.

 

Wir nutzen ausschließlich sterile Einwegmaterialien zur Plasmapherese und unterliegen einem Qualitätsmanagement-System. Unser qualifiziertes, medizinisches Fachpersonal und unsere Zentrumsärzte sind stets im Plasmazentrum anwesend. Vor der Spende wird die Konstitution des Spenders überprüft.

Bei dem kleinen Blutbild bestimmen wir:

Zur Spendezulassung müssen diese Werte im Normbereich liegen.

Der Arzt entscheidet auf Grundlage der Laborbefunde, des Anamnesebogens und der gesetzlichen Richtlinien und Ausschlusskriterien.

Unsere Arbeitsgrundlagen sind das Transfusionsgesetz (TFG) und die "Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Hämotherapie)". Gerne erklärt Ihnen der Zentrumsarzt unsere Zulassungskriterien im persönlichen Gespräch oder Sie schicken uns eine Mail.


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Lieber Leser,

wenn Sie weitere Fragen haben, andere Informationen wünschen oder einen Termin vereinbaren möchten, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen. Sie erreichen uns per Mail oder telefonisch unter 0381 377 9015. Wir sind gern für Sie da.

Freundliche Grüße
Ihr Team von Plasma Service Europe

Häufige Fragen und Antworten

Plasmaproteine sind die Eiweißstoffeim Blutplasma, die eine Vielzahl von lebenswichtigen Funktionen erfüllen, z.B. die Blutgerinnung und Immunabwehr. Zu den wichtigsten Plasmaproteinen gehören Albumin, Fibrin, Fibrinogen, Gerinnungsfaktoren und Immunglobuline.

Ja, die Kombination von Blut- und Plasmaspenden ist möglich. Es ist aber unbedingt erforderlich, dass Sie in beiden Spendeeinrichtungen Bescheid sagen und eine Spendepause von mindestens zwei Tagen einhalten. Der Spendeintervall ist von Ihrer individuellen Konstitution abhängig.

Es bestand ein erhöhtes Risiko, in Großbritannien zwischen 1980 und 1996 mit BSE-verseuchtem Rindfleisch in Berührung zu kommen. Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit kann dadurch ausgelöst werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Ja, auf diese Weise möchten wir Wartezeiten für Sie vermeiden. Kurzentschlossene können sich gerne telefonisch bei uns melden oder den Login-Bereich nutzen.

Die Spende selbst ist unentgeltlich. Wir freuen uns, Ihnen gemäß § 10 Transfusionsgesetz eine Aufwandsentschädigung zu zahlen. Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne per Mail oder telefonisch zur Verfügung.

Nein, wir sind eine medizinische Einrichtung und müssen eine Reihe von hygienischen Standards erfüllen. Aus diesem Grund können Sie nicht in beschmutzter Arbeitskleidung zum Spenden zu kommen.

Bei der Einnahme von bestimmten Medikamenten ist die Plasmaspende möglich. So können z.B. Frauen spenden, die die Pille einnehmen. Genaue Auskünfte kann Ihnen unser Arzt bei der Eignungsuntersuchung geben. Gern können Sie die Medikamentenpackung zu diesem Besuch mitbringen.

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