Steven Lührsen

„Ich kann den Menschen mit der Plasmaspende einen wirklich großen Dienst erweisen.“

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Mit Herzblut dabei: Steven Lührsen weiß, wie man ganz entspannt Leben retten kann. Mit der Plasmaspende hat er damals begonnen, als er noch sein Abitur nachholte: „Viele meiner Freunde haben sich damals mit der Aufwandsentschädigung über Wasser gehalten. Ich brauchte damals auch etwas Geld nebenbei, und bin deshalb spenden gegangen.“

Mittlerweile ist das Plasma spenden für ihn eine richtige Herzensangelegenheit geworden: „Ich habe für mich persönlich im Laufe der Zeit gemerkt, dass ich wirklich etwas Gutes tue. Als ich Menschen kennengelernt habe, die auf Medikamente aus Blutplasma angewiesen sind, wurde der finanzielle Aspekt zweitranging.“

Ein ganz besonderer Gänsehaut-Moment war für Steven die Begegnung mit einer Patientin, die eben solche Medikamente regelmäßig einnimmt: „Mir war nie bewusst, wie sehr diese Menschen leiden. Dass mein Körper einfach funktioniert, habe ich nie hinterfragt.“ Mit seinen Plasmaspenden unterstützt er Empfänger von Plasmapräparaten, damit diese ein halbwegs normales Leben führen können – und das liegt ihm ganz besonders am Herzen: „Ich kann den Menschen mit der Plasmaspende einen wirklich großen Dienst erweisen.“

Steven Lührsen studiert evangelische Theologie auf Pfarramt. Die Plasmaspende ist für ihn zu einem festen Bestandteil seines Studentenlebens geworden: „Meistens spende ich zwischen zwei Seminaren, da kann ich die Zeit gut nutzen. Das fällt mir auch sehr einfach, denn die Fakultät ist nur fünf Minuten Fußweg entfernt.“

Während der Plasmaspende hört er Musik, schaut Netflix oder unterhält sich mit den Mitarbeitern, denn wohlfühlen im Plasmazentrum ist ihm unglaublich wichtig. Die Mitarbeiterin Patricia bestätigt dies mit einem Lächeln im Gesicht, sie war die erste Mitarbeiterin von Plasma Service, welche Steven Lührsen damals kennenlernte: „Damals hatte Patricia mich noch an der Rezeption begrüßt. Mittlerweile treffe ich sie auch oben im Spendesaal. Es ist total schön, dass hier jeder jeden kennt. Wir duzen uns hier alle und es herrscht eine total familiäre Stimmung. Ich komme vor allem wegen der Mitarbeiter her. Die sind ein super fröhliches Team – die Rahmenbedingungen sind einfach top!“

Die Plasmaspende bietet einige Benefits. Dazu gehören die regelmäßigen Gesundheits-Checks, das gute Gefühl während und nach der Spende sowie die Aufwandsentschädigung: „Mit dem Geld von der Plasmaspende habe ich mir nun im August eine Playstation 5 gegönnt. Es kann durchaus aber auch sein, dass ich mit dem Geld mit meiner Freundin essen gehen, neue Spiele kaufe oder meine Unibücher damit finanziere.“

Steven Lührsen hat die Eröffnung des Münsteraner Zentrums von Anfang an mitbegleitet und konnte mit seinen Spenden dazu beitragen, dass überlebenswichtige Medikamente für betroffene Menschen hergestellt werden können. Vielen Dank für dieses großartige Engagement!

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